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Gehörlose Kinder sollten gebärden

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web.de, Berlin/Münster 23.08.2005

Gehörlose Kinder haben bessere Entwicklungschancen, wenn sie Gebärden- und Lautsprache nebeneinander lernen. Das rät der Deutsch Schwerhörigenbund (DSB) in Berlin in seiner Zeitschrift «DSB-Report».

Gehörlose Kinder sollten Gebärden- und Lautsprache lernen. Verständigung mit Gebärdensprache: Gehörlose Kinder sollten die Sprache lernen.

Dabei beruft er sich auf eine Studie des Gesundheitsamtes Münster. Nur über die Kombination könnten Verständigungsbarrieren abgebaut werden, heißt es weiter.

Gehörlose Kinder, deren Eltern selbst gehörlos sind und die daher früh die Gebärdensprache lernen, schnitten bei Intelligenztests im Vorschulalter deutlich besser ab als gehörlose Kinder hörender Eltern. Auch hinsichtlich ihrer Reife, Unabhängigkeit und Übernahme von Verantwortung seien sie weiter. Dagegen werde die Entwicklung hörbehinderter Kinder verzögert und ihre Isolation verstärkt, wenn sie allein über die Lautsprache integriert werden sollen, so der DSB.

Quelle: web.de

 

 
 
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