Der
Reporter Stefan Zetterman und Kameramann Henryk Zwolinski vom
Schwedischen Gehörlosenfernsehen
haben am 19. Oktober 2005 Karin Kestner besucht. Sie interessierten sich insbesondere für die
Situation der Eltern gehörloser Kinder in Deutschland und die Arbeit von Karin Kestner für gehörlose
Kinder.
Karin Kestner stellte das extrem schlechte Informations- und Aufklärungsangebot für Eltern in
Deutschland dar. Alle Eltern, die erstmals durch die Geburt eines Kindes mit einer Hörschädigung mit
dem Thema konfrontiert werden, stehen zunächst völlig hilflos und weitgehend allein da.
Darauf folgen in den meisten Fällen extrem einseitige Information, die man kaum als Aufklärung
bezeichnen kann, von Seiten der Mediziner, Frühförderstellen und Pädagogen.
Das Schwedische Fernsehen, das schon seit langem die Arbeit von Karin Kestner beobachtet, war von ihrer Arbeit in der Elternhilfe und den vielen Produkten ihres Verlages, die insbesondere gehörlosen Kindern und ihren Eltern helfen, sehr beeindruckt.
Zum Abschluss der Reportage konnten das Team noch einen Dolmetscheinsatz begleiten, schließlich
ist Karin Kestner auch noch Gebärdensprachdolmetscherin. Über ihre Tätigkeit als
Gebärdensprachdolmetscherin ist sie letztendlich vor Jahren zur Produktion von
Gebärdensprach-Lernprogrammen für Kinder und ihre Hilfe und Unterstützung für Eltern hörgeschädigter
Kinder gekommen.