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Leitziele der staatl. Schule Stegen

 

KERNAUFGABE:

Bildung, Beratung und Erziehung hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher

LEITZIELE:

Unsere Einrichtung soll zukunftsweisende Bildungs-, Beratungs- und Fördermöglichkeiten anbieten, die zu qualifizierten schulischen Abschlüssen und einem lebenslangen selbständigen Lernen mit Teilnahme an allgemeinen und weiterführenden Qualifizierungsangeboten führen sowie zu einer selbstbestimmten Lebensführung in sozialer Integration befähigen. Dazu gehört notwendig die Entwicklung eines Selbstwertgefühls, das die Akzeptanz der Behinderung mit einschließt.

Die Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie die anderen pädagogischen Kräfte reflektieren und gestalten zusammen mit den Eltern und Schülern die Entwicklung der Bildungs- und Förderangebote mit dem Ziel von Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung. Die Schulleitung koordiniert und lenkt zusammen mit den Abteilungsleitungen unsere Einrichtung.

Im Mittelpunkt steht die Vermittlung der Kernkompetenzen und Bildungsstandards, wie sie in den Bildungsplänen formuliert sind. Dabei ist die Entwicklung und Förderung kommunikativer Kompetenzen als Vorbereitung auf die Anforderungen der Gesellschaft ein wichtiges Ziel. Medien und neue Kommunikations- und Informationstechnologien sollen erweiterte Förder- und Bildungsmöglichkeiten eröffnen.

Grundlage unserer Arbeit sind diagnosegeleitete Förderung unter Berücksichtigung der pädagogischen Audiologie und der entsprechende Einsatz elektroakustischer Hilfen.

Eltern werden in ihrer Verantwortung unterstützt und in den diagnostischen Prozess sowie die Förderentscheidungen einbezogen.

Alle Schülerinnen und Schüler sollen in gleichem Maße wahrgenommen, gefördert und bewertet werden. Dabei gelten Differenzierung und Durchlässigkeit als unverzichtbare Prinzipien.

Die Schule steht in einer ständigen Entwicklung, die in neuen Unterrichtsformen, in fächerübergreifenden Projekten, in Bildungsangeboten an außerschulischen Lernorten und in der Kooperation mit allgemeinen Schulen ihren Ausdruck findet.

Das Internat ist ein Lebens- und Erfahrungsbereich, den die Schülerinnen und Schüler als familienergänzende Welt erleben sollen.

Ganztagsbetreuung und Internatserziehung bilden mit dem unterrichtlichen Bereich eine Einheit, in dem Bildungs- und Erziehungsauftrag gleiches Gewicht haben. Wichtiges Ziel dieser Arbeit ist der Erwerb sozialer Kompetenzen. Dieses Ziel schließt ein, dass die Schülerinnen und Schüler Eigenverantwortung, Selbstorganisation, Toleranz, Teamfähigkeit, Selbstkritik, Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtnahme, Sauberkeit, Ordnung, Fleiß, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Belastbarkeit und Ausdauer erlernen sollen. Somit stärken Schule und Internat die Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen in Beruf und Gesellschaft. Der Übergang in die berufliche Ausbildung wird diagnostisch und prognostisch sowie durch berufsbezogene Unterrichtskonzepte und Kooperationen mit möglichen Arbeitsfeldern vorbereitet.

Frühförderung soll den Prozess der Beziehungs- und Kommunikationsentwicklung begleiten und fördern.

Beratung und Betreuung an allgemeinen Schulen ist gleichgewichtige Aufgabe. Es besteht freie Wahl der Beratungs- und Förderangebote.

In Schule, Internat und den anderen Bereichen arbeiten alle Personen kollegial zusammen und achten auf die Verbindlichkeit ihrer Absprachen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein selbstbewusstes, aber auch selbstkritisches Verhältnis zu ihrer Arbeit und bemühen sich engagiert um die Fortentwicklung unserer Einrichtung.

(Verabschiedet in der Schulkonferenz vom 14.11.2002)

 

 
 
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