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TamiDo’s im HOT Potsdam

Ankündigung Projekte mit Dolmetscherinnen

Potsdam 27.10.2002

TamiDo’s sind Theateraufführungen mit GebärdensprachdolmetscherInnen.

Das HOT ist das Hans-Otto-Theater in Potsdam mit den Spielstätten Am Alten Markt (Zentrum) und Reithalle A (Berliner Straße/Schiffbauer Gasse).

Kartenservice: Fax 0331 - 9811 900 (Stichwort: TamiDo), ticket-service@hot.potsdam.de; Informationen: www.hot.potsdam.de Bis Ende 2002 werden im HOT folgende Aufführungen von Gebärdensprach-dolmetscherInnen gedolmetscht und somit für gehörlose BesucherInnen zugänglich gemacht:

Fluchtwege

Am 05.11.02, 10.00 Uhr, Reithalle A

Es dolmetschen: Gudrun Hillert und Armin Langwald

Riva und Andrea lebten früher in einem weit entfernten Land. Heute stehen sie vor ihrer neuen Schule in Potsdam, bereit, ein neues Leben zu beginnen. Sie erinnern sich an den Tag, an dem die Schwierigkeiten in ihrer alten Heimat anfingen. "Und das ist es, wie es passiert... mitten an einem normalen Tag... wenn man es am wenigsten erwartet... der Himmel stürzt ein." Ihre Lehrerin hatte sie an diesem Tag unerwartet nach Hause geschickt. Als die Kinder die Schule verließen, sahen sie noch, wie zwei unheimlich wirkende Autos vor die Schule fuhren. Von diesem Tag an blieben Riva und Andrea zu Hause. Bald darauf musste sich die ganze Familie verstecken. In dem Heimatland der beiden gibt es zwei verschiedene religiöse und ethnische Gruppen, die sich gegenseitig verfolgen. Rivas und Andreas Familie wurde bedroht. Der Alltag wird immer schwieriger, ihr Leben ist in Gefahr, schließlich bleibt für die Familie kein anderer Ausweg als die Flucht... Die Geschwister Riva und Andrea erzählen aus der ihrer Sicht als Kinder von ihrer Familie, ihrem Leben und was es heißt, aus der Heimat flüchten zu müssen. Sie erzählen von den tiefen Wunden, die die erlittenen Verluste in ihre Herzen und Seelen reißen. Und wie schwierig ein neuer Anfang in einem fremden Land ist.

Ich bin den weiten Weg gegangen - Eine Hommage an Hildegard Knef

Am 19.11.02, 19.30 Uhr, Reithalle A

Es dolmetscht: Gudrun Hillert

Mit diesem Abend wird der großen Hildegard Knef (1925 - 2002) die Reverenz erwiesen. Dabei geht es nicht darum, die Schauspielerin und große Dame des deutschen Chansons zu imitieren, sondern in Liedern und Texten einer Künstlerin zu gedenken, die über Jahrzehnte als Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin gleichermaßen ihr Publikum zu begeistern wusste und die immer mutig und engagiert ihren weiten Weg gegangen ist.

Ronja Räubertochter

Am 06.12.02, 10.00 Uhr, Theaterhaus am Alten Markt

Es dolmetschen: Gudrun Hillert und Christian Pflugfelder

Es blitzt, es donnert, um die Zinnen der Mattisburg kreisen die Grausedruden. Drinnen wartet eine Räuberbande ungeduldig. Und endlich ist es soweit: Ein Blitz schlägt ein, Burg und Berg besten in zwei Hälften. Und Ronja Räubertochter ist geboren. Mutter Lovis, Vater Mattis und die anderen Räuber jubeln vor Freude. Schnell wächst Ronja heran und bald fragt sie sich, ob ihr Leben nur in der Steinhalle der Burg stattfindet. Es ist Zeit, dass Ronja die Welt entdeckt. Ihr Vater Mattis zählt seiner Tochter Ronja alle Gefahren auf, vor denen sie sich hüten soll. "Im Mattiswald ist man am sichersten, wenn man sich nicht fürchtet," erklärt ihr der Vater. "Na dann," antwortet Ronja und verlässt die Burg.

Bald fürchtet sie sich weder vor den Graugnomen, noch vor den Wilddruden, weder davor, sich im Wald zu verirren, noch in den Fluss zu fallen. Aber was jetzt noch fehlt, ist, sich vor dem Höllenschlund zu hüten.

Doch dort trifft sie einen Jungen, Birk, und das verändert ihr bisheriges Leben. Ronja und Birk mögen sich zunächst überhaupt nicht, aber nachdem sie einander gegenseitig aus verschiedenen Gefahren gerettet haben, schließen sie Freundschaft. Da Birks Vater Borka aber der Hauptmann der mit Ronjas Vater verfeindeten Räuberbande ist, löst das Zueinanderfinden der Kinder viele Konflikte aus.

Eine Geschichte von zwei Kindern, die nicht zu einander gehören sollen, denen es aber trotzdem gelingt, zueinander zu finden und die Welt um sie herum durch ihr leibhaftiges Beispiel zu verändern.

Weihnachtsprojekt: der vocal-concertisten e. V. Berlin

"Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehen"

VocalAm 01.12.02 findet im Berliner Dom ein Weihnachtskonzert der vocal-concertisten (Leitung Kristian Commichau) mit einer Auswahl ungewöhnlicher alter und neuer Weihnachtslieder statt. Zwischendurch liest Thekla Carola Wied (bekannt aus "Ich heirate eine Familie") Geschichten über die Weihnacht bei deutschen Dichtern.

Dieses besondere Weihnachtsprojekt wird in Gebärdensprache gedolmetscht von Gudrun Hillert.

Näheres siehe unter: http://www.vocal-concertisten.de/psallite_projekt.html

 

 

 

 
 
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